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Kultur und Klimawandel: 3. Kulturkonferenz Ruhr

Wie sieht das Klima der Zukunft aus? Wie wird sich unsere Gesellschaft verändern? Wie wollen wir in der Stadt von morgen leben? Diese Fragen standen im Fokus der 3. Kulturkonferenz Ruhr unter dem Motto „Kultur und Klimawandel“ am 30. September 2014. Rund 200 Gäste folgten der Einladung des Regionalverbands Ruhr und des NRW-Kulturministeriums in die Stadthalle Hagen.

Innerhalb der Auftaktwoche der klimametropole RUHR 2022 tauschten sich Künstler, Kuratoren, Planer und Ingenieure sowie Vertreter aus Kommunen, Verbänden und Unternehmen in Referaten, Projektpräsentationen und Podiumsdiskussion aus. Anhand beispielhafter Projekte stellten sie konkrete kulturelle Initiativen aus der Region vor, die Denkanstöße zur Rolle von Kunst und Kultur für die Zukunft der Gesellschaft geben sollen.

„Wir dürfen die Energiewende nicht allein als technisches Großprojekt betrachten“, beschrieb Prof. Dr. Claus Leggewie, Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts, in seinem Eröffnungsimpulsvortrag „KlimaKultur“ die Herausforderung der nächsten Jahrzehnte. „Um die CO2-Emissionen bis spätestens 2070 auf null zu senken und unsere gesteckten Klimaziele zu erreichen, muss jedes Land, jede Kommune, jedes Unternehmen und jeder Bürger‚ die Null schaffen’.“

Auch RVR-Projektleiter Jürgen Fischer sieht in der Einbindung aller Bürger die Chance, die Klimaschutzziele bis 2070 zu erreichen: „Wir setzen jetzt auf die Kraft der Kultur, die uns bereits in der Kulturhauptstadt geleitet hat. Wir haben viele positive Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern zu unserer Auftaktwoche erhalten, dass wir in der Metropole Ruhr schon jetzt ein starkes Bewusstsein für den Klimaschutz geschaffen haben.“

Download „Dokumentation Kultur und Klimawandel“ (PDF)