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Förderbedingungen

1. Wann und wie kann ich ein Projekt einreichen?

Die Projektanträge zur Klima Challenge RUHR könnt ihr vom 17. September 2018 bis 16. Dezember 2018 einreichen über die Anmeldemaske unter www.ruhr2022.de. Bitte vollständig ausfüllen, das heißt alle geforderten Angaben in die Maske eingeben.

2. Wer kann Projekte einreichen?

Eingereicht werden können Projekte von zivilgesellschaftlichen Vereinigungen und sozialen Bewegungen. Hierzu zählen unter anderem Vereine, Initiativen, Schulklassen, Kindergärten, Belegschaften, Kirchenkreise, Studentengruppen, nachbarschaftliche Netzwerke etc.

Mindestens ein Vertreter der einreichenden Initiative muss bei Antragstellung volljährig und geschäftsfähig sein und als Ansprechpartner auftreten.

3. Mit welchen Projekten können sich zivilgesellschaftliche Initiativen für die Förderung bewerben?

Gefördert werden Projektideen im Klimaschutz und der ökologischen Nachhaltigkeit „vor der Haustür“. Und zwar nur die Projekte, die das Ziel verfolgen, einen langfristigen Beitrag zur CO2 Reduktion oder zur ökologischen Nachhaltigkeit zu leisten.

Folgende Bedingungen hat das eingereichte Projekt darüber hinaus zu erfüllen:

Es ist…

  • innerhalb des Verbandsgebietes des RVRs – der Metropole Ruhr – bis Ende 2019 umzusetzen,
  • neu und schafft etwas, was vorher nicht da war,
  • langfristig sichtbar bzw. nutzbar und
  • darauf ausgerichtet, der Öffentlichkeit oder einer Teilöffentlichkeit der Zivilgesellschaft zugutezukommen.

4. Welche Kosten werden gefördert?

Die Förderung kann in Kombination mit anderen Förderungen in Anspruch genommen werden.

Gefördert werden alle tatsächlich entstandenen Kosten, die für die Umsetzung des Projekts erforderlich und angemessen sind (nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten für Material, etwaige fachliche Beratung und Umsetzungsteilleistungen). Die Kosten sind im Kostenplan aufzustellen.

5. Wie hoch ist die Förderung für mein Projekt?

a. Gesamtfördersumme
Die maximale Fördersumme für alle an der Klima Challenge RUHR teilnehmenden Projekte beträgt 50.000 €. Die Summe wird vom Regionalverband Ruhr bereitgestellt. Wie hoch die tatsächliche Gesamtfördersumme ausfällt, ist von der Spielaktivität und damit von der gesammelten Punktezahl aller Spielteilnehmer abhängig. Näheres dazu entnehmt bitte den Spielregeln.

b. Höhe der Projektförderung
Wie hoch die Projektfördersumme ausfällt, ist von der Höhe des Punktestandes im Verhältnis zu den Punkteständen der übrigen teilnehmenden Projekte abhängig. Die erspielte Gesamtfördersumme wird anteilig nach Projektpunkten auf die teilnehmenden Projekte aufgeteilt.

Die Förderung ist auf den maximalen Förderbedarf des jeweiligen Projekts begrenzt. Überschüssige Gelder werden auf die übrigen Projekte mit weiterem Finanzierungsbedarf verteilt.

Die Fördergelder dürfen nur für die im Antrag gestellten Maßnahmen verwandt werden, sind also zweckgebunden zu verwenden. Falls der vom Projektträger angegebene Mindestförderbedarf zur Realisierung des beantragten Projekts während der Spielphase nicht erreicht wird, gilt: Es besteht kein Anspruch auf die Auszahlung der Fördergelder, da eine Unterfinanzierung besteht und das Projekt nicht umgesetzt werden kann. Der erspielte Betrag wird dann auf die übrigen Projekte anteilig verteilt. Und zwar auf jene, die schon den Mindestförderbedarf erspielt haben, den optimalen Förderbedarf jedoch noch nicht erreicht haben. Dies gilt auch für Projekte, die aus anderen Gründen nicht umgesetzt werden können.

6. Ausschlusskriterien

Folgende Faktoren führen zum Ausschluss der Teilnahme des Projektes an der Klima Challenge RUHR:

Ausgeschlossen sind Anträge von politischen Parteien oder Gruppierungen, die zur politischen Willensbildung beitragen.

Eingereicht werden dürfen ferner keine Projekte, die eine unmittelbare bzw. mittelbare Gewinnerzielungsabsicht verfolgen.

Ebenso werden Projekte ausgeschlossen, die Veranstaltungen/Events/Schulungen als Fördergegenstand haben.

Darüber hinaus wird eine Förderung für laufende Projekte oder Unterhaltungskosten bereits bestehender Projekte ausgeschlossen. Die Förderung neuer Teilprojekte bleibt hiervon unberührt.

Letztlich werden auch Projekte ausgeschlossen, deren Projektantrag nicht erstattungsfähige Kosten enthält. Nicht erstattungsfähige Kosten sind: Entgelte, Lohn, Arbeitsstunden, Vergütung, Aufwandsentschädigungen, Reise-, Verpflegungs- und Unterkunftskosten etc. Also Kosten, die von den Mitgliedern der zivilgesellschaftlichen Initiative (Projektträger) und deren Kooperationspartnern für die Projektumsetzung geleistet werden. Ebenso nicht erstattungsfähig sind die Kosten des laufenden Betriebs, der Instandhaltung und der Pflege der Projektumsetzung.

7. Sonstige Bestimmungen

Mit der Antragsstellung erklärt der Projektträger (Einreicher), dass

  • er die Förderbedingungen und Spielregeln der Klima Challenge RUHR anerkennt.
  • er die Datennutzungsinformationen gelesen und verstanden hat und in diese einwilligt.
  • alle im Antrag übermittelten Angaben vollständig und richtig sind und etwaig benötigte öffentliche Genehmigungen (z. B. Bauanträge) und Zustimmungen Dritter (z.B. von Eigentümer) vorliegen,
  • er etwaige Änderungen, die das Projekt betreffen und die Umsetzung des Projekts in Gefahr bringen könnten, dem Projektbüro der klimametropole RUHR 2022 umgehend meldet.
  • er damit einverstanden ist, dass sein eingereichtes und von der Jury zugelassenes Projekt als Steckbrief auf der Seite www.ruhr2022.de veröffentlicht wird.
  • er auch mit der Publikation seines Projekts in den Medien im Rahmen der Kommunikationskampagne über den RVR und den beteiligten Partnern als Projektträger einverstanden ist. Zur Berichterstattung willigt der Projektträger ein, von Medienvertretern kontaktiert zu werden. Seine Posts zur Bewerbung des Projekts, die im Spielverlauf gepostet werden, dürfen vom RVR und seinen Partnern zur Veröffentlichung und Bewerbung des Projekts bearbeitet und publiziert werden.
  • der Anmelder oder ein Vertreter an der Infoveranstaltung für Projektträger am 17. Januar 2019 von 17:00 bis 20:00 Uhr teilnimmt.

Ein Antrag gilt als gestellt, wenn dieser per Klick eingereicht wurde und der Projektträger darüber eine Bestätigungsemail erhalten hat.

Über die Projektanträge und damit die Teilnahme am Förderprogramm entscheidet eine Jury im Januar 2019. Diese behält sich vor, Anträge, die den Förderbedingungen nicht entsprechen, abzuweisen und von der Förderung auszuschließen.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.