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Illustration mit Vernetzungspunkten und der Skyline des Ruhrgebiets

Routen der Innovationen

Mit technologischen Innovationen das Klima schützen? Ja, das geht! Und in der Metropole Ruhr sogar recht oft. Von kleinen und mittelständischen Unternehmen bis hin zu global Playern - viele Unternehmen in der Region arbeiten an klimaschützenden Produktionsprozessen, Produkten und Dienstleistungen.

Matching auf Augenhöhe

Um die Technologien sichtbar zu machen, haben die klimametropole RUHR 2022 und die KlimaExpo.NRW mit Unterstützung des Initiativkreises Ruhr und „pro Ruhrgebiet“ 2015 das Projekt „Routen der Innovationen“ ins Leben gerufen.

Per Busexkursionen können Schüler/Studierende und Auszubildenden-Gruppen des technischen und naturwissenschaftlichen Bereichs Innovationsstandorte der Metropole Ruhr besuchen. In exklusiven Führungen erhalten sie fachliche Einblicke in die Technologie und deren Entwicklung – und lernen so vielleicht ganz nebenbei ihren künftigen Arbeitgeber kennen.

Umweltwirtschaft im Fokus

Mit der „Route der Energie“ und 15 Busexkursionen wurde der Grundstein für das Projekt gelegt. Ab 2017 konzentriert sich das Format auf den Bereich Umweltwirtschaft. Hierbei reicht die inhaltliche Spannbreite – von Materialeffizienz und Ressourcenwirtschaft über Minderungs- und Schutztechnologien bis hin zur Holz- und Forstwirtschaft.

Innovationen hautnah erleben

Bereits 2016 haben Besucher auf der „Route der Umweltwirtschaft“ Forschungslabore, Produktionsanlagen, Biogasanlagen und Blockheizkraftwerke besichtigt. Weitere Stationen der Route sind ab Mitte 2017 als Gruppe besuchbar. Studenten/Auszubildende/Schüler-Gruppen aus dem technologischen und naturwissenschaftlichen Bereich sind herzlich dazu eingeladen an den Touren teilzunehmen. Für weitere Informationen schreiben Sie uns eine E-Mail an das Projektbüro an info@ruhr2022.de.


Evonik Industries AG

01. Beitrag der Chemischen Industrie zur Energiewende

Die Creavis ist die strategische Innovationseinheit von Evonik. Sie konzentriert sich auf mittel- und langfristige Innovationsprojekte, die die Wachstums- und Nachhaltigkeitsstrategie von Evonik unterstützen. Für das Spezialchemieunternehmen aus Essen ist die Creavis der kreative Impulsgeber für Innovationen.

Unternehmen: Evonik Creavis GmbH, Chemiepark Marl

Präsentation: Besichtigung der Forschungslabore

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Auf dem Gelände des Lippewerkes gewinnt REMONDIS in industriellen Anlagen wertvolle Rohstoffe zurück und fertigt hochentwickelte Produkte – auch aus Primärrohstoffen. Foto: REMONDIS // Lippewerk Lünen

02. Von der Entsorgung zur Rohstoffwirtschaft

Das REMONDIS Lippewerk in Lünen ist mit einer Fläche von ca. 230 Hektar das größte Zentrum für industrielles Recycling in  Europa. Pro Jahr werden im Lippewerk aus rund 1,4 Mio. Tonnen Reststoffen 0,8 Mio. Tonnen Recyclingrohstoffe und Produkte hergestellt. Zudem werden jährlich 410.000MWh Energie in Form von Strom, Dampf und Druckluft aus nicht fossilen Brennstoffen erzeugt. Das REMONDIS Lippewerk ist somit Technologiestandort und Klimaschutzprojekt in einem.

Unternehmen: REMONDIS Lippewerk, Lünen

Präsentation: Bei einer Betriebsrundfahrt im September 2016 hat sich die Besuchergruppe der Ruhr Master School aus Gelsenkirchen von den vielfältigen Recyclingaktivitäten in Lünen ein Bild gemacht.

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Verwaltung der Loick AG in Dorsten-Lembeck; Foto: LOICK AG

03. Biowertstoffe für den Weltmarkt

Die Loick AG ist ein mittelständisches Unternehmen mit Verwaltungssitz in Dorsten. Es gehört zu den weltweit führenden Unternehmen zur Herstellung und Veredelung von Biowertstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen.

Unternehmen: Loick AG, Dorsten

Präsentation: Besichtigung der Produktionsanlage für Verpackungschips aus Mais sowie der hofeigenen Biogasanlage und BHKW

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04. Versuchs- und Bildungszentrum Landwirtschaft Haus Düsse: Nachwachsende Rohstoffe als Energie- und Rohstoffquelle

Das VBZL Haus Düsse ist eines der zwei Versuchs- und Bildungszentren der Landwirtschaftskammer NRW und hat sich zur Aufgabe gemacht die landwirtschaftliche Praxis in allen Bereichen weiterzuentwickeln und zu optimieren. Hier ist auch das Zentrum für nachwachsende Rohstoffe NRW (ZNR) angesiedelt, das Fachtagungen zu nachwachsenden Rohstoffen durchführt und praktische Erfahrungen mit nachwachsenden Rohstoffen auf der Energiepflanzenmeile sammelt.

Unternehmen: Versuchs- und Bildungszentrum Landwirtschaft Haus Düsse

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Der weltgrößte Kupferrecycler Aurubis in Lünen. Foto: Aurubis Lünen

05. Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz durch Kupferrecycling

Die Aurubis AG ist ein weltweit führender Anbieter von Nichteisenmetallen. Aurubis beschäftigt mehr als 6.400 Mitarbeiter und verfügt über Produktionsstandorte in Europa und den USA. Der Aurubis Standort in Lünen gilt als der weltgrößte Standort für Kupferrecycling. Das Unternehmen entwickelte Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz in seinen metallurgischen Anlagen und setzt sich so neben der Verbesserung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit auch für den Klima- und Umweltschutz ein.

Technologiebereich: Recycling von Wertmetallen

Unternehmen: Aurubis AG

Präsentation: Besichtigung des Standorts in Lünen

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Kraft-Wärme-Kälte-Kupplungsanlage im Maschinenhaus der Logistic Services Essen GmbH & Co. KG.

06. Tiefkühllogistik nutzt Abwärme von BHKW

LSE Logistic Services Essen ist im Bereich der Tiefkühllogistik mit der Lagerung von Tiefkühl- und Frischprodukten, der bundesweiten Distribution dieser Produkte vom Hersteller bis zum Kunden und mit zugehörigen Serviceleistungen wie Kommissionierung, Konfektionierung, Bestandsführung, sowie Chargenrückverfolgung für seine Kunden tätig.

Technologiebereich: Tiefkühllogistik

Unternehmen: LSE Logistic Services Essen GmbH& Co. KG

Präsentation: Besichtigung eines Kühlhauses

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Wehr am Stammwerk in Witten-Herbede. Foto: Friedr. Lohmann GmbH, Werk für Spezial- & Edelstähle

07. Edelstahlerzeugung mit nachhaltiger Unternehmensphilosophie

Das mittelständische Familienunternehmen Friedrich Lohmann stellt mit ca. 350 Mitarbeitern an zwei Standorten in Witten Edelstähle und hochwertige Stahlgussteile her. Durch die Nähe zum Wittener Ruhrtal hat sich das Unternehmen schon frühzeitig dem Umweltschutz verschrieben und umfangreiche Maßnahmen zum Immissions- und Gewässerschutz durchgeführt.

Technologiebereich: Stahlindustrie

Unternehmen: Friedr. Lohmann GmbH

Präsentation: Besichtigung des frei zugänglichen Teils der Wasserkraftanlage

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08.Fernwärme aus Müll: Das Abfallkraftwerk RZR Herten

Das Abfallkraftwerk RZR Herten der AGR Gruppe verarbeitet seit 1982 kommunale Siedlungs-, Gewerbe- und Sonderabfälle aus dem Ruhrgebiet. Dabei wird pro Jahr aus rund 700.000 Tonnen Abfall Energie gewonnen: Das Abfallkraftwerk beliefert die Hertener Stadtwerke mit rund 270 Mio. kWh Strom p.a. Ab der Heizperiode 2018/2019 fließt klimafreundliche Fernwärme für umgerechnet 25.000 Haushalte aus dem Abfallkraftwerk in die Fernwärmeschiene Ruhr.

Technologiebereich: Kraft-Wärme-Kopplung, Fernwärme

Unternehmen: AGR-RZR Herten

Präsentation: Besichtigung der Müllverbrennungsanlage mit Fernwärmeauskopplung

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