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Titelseite des aktuellen Wirtschaftsberichts Ruhr 2017


Credits:
Business Metropole Ruhr GmbH (BMR)

12.03.2018

Wirtschaftsbericht Ruhr 2017: Dynamischer Leitmarkt „Ressourceneffizienz“

Die Wirtschaftsentwicklung in der Metropole Ruhr verlief 2017 positiv. Mit einer Wachstumsrate von +1,9 Prozent stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zwischen 2016 und 2017 auf 1.708.700 Personen. Die gute Dynamik konnte gegenüber 2016 (+1,4 Prozent) noch einmal gesteigert werden. Der Leitmarkt „Ressourceneffizienz“ verzeichnet dabei einen Anteil von 4,6 Prozent an der Gesamtbeschäftigung (77.900 Beschäftigte).
Die Ergebnisse gehen aus dem aktuellen Wirtschaftsbericht Ruhr
hervor, den die Business Metropole Ruhr GmbH (BMR) am 5. März 2018 in Essen vorstellte.

Die stärkere Wachstumsdynamik 2017 wird insbesondere in einem Beschäftigungsaufbau in den acht Leitmärkten der Metropole Ruhr sowie dem „Industriellen Kern“ und den „Unternehmerischen Diensten“ deutlich. Gegenüber dem Vorjahr wurden in diesen zentralen Wirtschaftsbereichen der Region rund 31.360 Beschäftigungsverhältnisse aufgebaut (+2,2 Prozent). Als bedeutender Wachstumsreiber fungiert erneut der Leitmarkt „Gesundheit“, der rund ein Drittel des Beschäftigungsaufbaus begründet.

Daneben tragen insbesondere die Leitmärkte „Urbanes Bauen & Wohnen“ (+5.750; +3,1 Prozent) und „Mobilität“ zum Beschäftigungswachstum bei. Gemeinsam mit dem Leitmarkt „Ressourceneffizienz“ liegt das Wachstum dieser drei Leitmärkte jeweils erkennbar über dem Bundestrend.

Leitmarkt Ressourceneffizienz wächst um 2,3 Prozent

Der Leitmarkt „Ressourceneffizienz“ entwickelte sich 2017 mit einem Zuwachs von rund 1.770 Beschäftigten und verzeichnet damit einen Anteil von 4,6 Prozent an der Gesamtbeschäftigung (77.900 Beschäftigte).
Neben der „Energieerzeugung und -verteilung“ ist auch der Bereich „Umwelt- und Recycling“ überdurchschnittlich stark. Die positive Beschäftigungsentwicklung wurde in diesen Bereichen sowie in den „Labor-, Ingenieur- und Messdienstleistungen“ generiert. Die Zahl der Unternehmen stieg zwischen 2014 und 2015 auf 6.526 (+2,3 Prozent) an.

Herausforderung: ressourcenschonende Wertschöpfungsmodelle

Im Zuge der Energiewende stehen die Unternehmen zukünftig vor der Aufgabe, die vertrauten Pfade der konventionellen Energieerzeugung zu verlassen und neue Geschäftsmodelle im Handlungsfeld ressourcenschonender Wertschöpfungsmodelle zu entwickeln. Hierbei werden nicht nur neue technologische Entwicklungen aus den „Labor-, Ingenieur- und Messdienstleistungen“ erforderlich, sondern auch eine zunehmende Vernetzung zu anderen Leitmärkten, wie der „Mobilität“, der „digitalen Kommunikation“ oder auch dem „Industriellen Kern“.

Laden Sie sich hier den Wirtschaftsbericht Ruhr 2017 herunter: www.wirtschaftsbericht.ruhr