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Logo des Projekts „ista macht Schule“


Credits:
ista international GmbH

19.02.2018

ista macht Schule

Der Essener Energiedienstleister ista brachte als Hauptsponsor der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 Transparenz in die Energieverbräuche von fünf Essener Schulen und leistet so einen wichtigen Beitrag zu mehr Umwelt- und Klimaschutz. Die KlimaExpo.NRW hat das Projekt „ista macht Schule“ innerhalb ihrer 1.000-Schritte-Kampagne als 284. Schritt in ihre Leistungsschau des Klimaschutzes aufgenommen. 

Schulen sind oftmals eine „Black Box“ für Energieverbräuche. Durch viele junge Nutzer und viel Bewegung innerhalb der Gebäude ist ein Bewusstsein für energieeffizientes Handeln besonders wichtig.

Schüler lernen Energiesparen

ista stattete das Mädchengymnasium Essen-Borbeck, das Gymnasium Essen-Überruhr, die Gesamtschule Holsterhausen, das Theodor-Heuss-Gymnasium in Kettwig und das Leibniz-Gymnasium in Altenessen mit modernster Technologie zum Messen von Energieverbräuchen aus. Die Energieverbräuche werden ausgewertet und prominent auf großformatigen Info-Screens in der jeweiligen Schule visualisiert. In interaktiven Unterrichtsgesprächen, „Energiedetektiv“-Workshops und vielen weiteren Formaten werden die Schülerinnen und Schüler sensibilisiert und für ein energiebewusstes Verhalten motiviert.

Das Unterrichtskonzept hat ista in Zusammenarbeit mit Lehrkörpern der beteiligten Schulen und den Klimaschutzbeauftragten der Stadt Essen entwickelt. Darüber hinaus stellt ista Begleitmaterialien für die Schulen bereit, die von technischen Aspekten bis zu Energiespartipps reichen.

Klimaschutz auf dem Abi-Zeugnis

Am Gymnasium Essen-Überruhr wurde in der Oberstufe der Projektkurs „GEÜ goes green“ gegründet. Das Besondere an diesem Kurs: die mögliche Einbindung in die Gesamtwertung der Abiturnote. In dem Kurs setzen sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Thema Energieeffizienz auseinander. Dabei werden nicht nur die Themen Energie und Klima behandelt, sondern auch technische und ökonomische Aspekte von Effizienzmaßnahmen betrachtet. Die Essener Schule nutzt damit konsequent die vorhandenen Möglichkeiten, das Thema im Unterricht zu verankern und nimmt so eine bundesweite Vorreiterrolle ein.

Bundesweite Umsetzung geplant

Um einen nachhaltigen Effekt zu erzielen, überlässt das Unternehmen den Schulen auch nach Ende der Projektlaufzeit die eingesetzte Hardware zur weiteren Nutzung. Zudem ist geplant, das Projekt mittelfristig bundesweit umzusetzen und zu etablieren. In Kooperation mit weiteren Partnern sollen deutschlandweit Schulen von dem bestehenden Bildungskonzept profitieren.

Schrittmacher in Richtung Klima

Als Musterbeispiel für fortschrittliches Engagement im Bereich Klimaschutz in NRW ist „ista macht Schule“ als 284. von 1.000 Schritten in die Leistungsschau der KlimaExpo.NRW aufgenommen. Aus diesem Anlass übergibt die KlimaExpo.NRW Thomas Zinnöcker, Geschäftsführer der ista international GmbH, am 19.2.17 die Urkunde als Vorreiter der KlimaExpo.NRW.
„ista zeigt mit diesem Bildungsprojekt vorbildlich, dass sich technologisch wirtschaftliche Innovationen und Klimaschutz nicht ausschließen. Erst durch die modernen Messtechnologien können die Verbrauchsdaten visualisiert und Bewusstsein für einen nachhaltigen Energieverbrauch geschaffen werden. Ein wichtiges Projekt in der Metropole Ruhr für den Wandel in den Köpfen“, sagt Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr zum Bildungsprojekt von ista.